Almeria
Almeria ist die Hauptstadt
der gleichna
migen Provinz, eine der touristischen Zentren Andalusiens.
Sehenswert vor allem ist die Alcazaba, ein
maurisches Fort, erbaut
995. Mit seiner Gesamtfläche von 43000 qm² ist es
eine der imposantesten Befestigungsanlagen Südspaniens.
Ebenso interessant ist die Kathedrale, die zu einer
Festung ausgebaut, Schutz bot vor den vielen
Piratenangriffen. Ähnlich gut befestigte Kirchen und Klöster
entlang der ganzen Südküste wie in San Sebastian, San
Pedro und Santiago, um nur einige zu nennen, schrecten
doch so einige Seeräuber ab.
Nicht
zuletzt ist gerade diese Ecke Südspaniens bekannt für
ihre großzügigen Tapas, die in jeder Bar zu jedem Getränk
( außer Tee und Kaffee ) serviert werden.
Weitere Umgebung
Östlich
von Almeriá liegt der Cabo
de Gata – Níjar Naturpark. Dieser Teil der
Provinz Almeria mit seinen abgelegenen und menschenleeren
Stränden wird Levante genannt und schließt mit der
Kleinstadt Mojácar ab.
Das
Landesinere Almerías überrascht durch seine einzigartige
Verbindung von Gebirgs- und Wüstenlandschaften. Auf der
Fahrt nach Granada kann man zwischen einer Strecke über
einen Bergpass der Alpujarras oder einer Route, die nördlich
der Sierra Nevada entlangführt, wählen. Eine weitere
Besichtigungsmöglichkeit bietet die „Nature Reserve of
Sierra de Maria Los Velez“, die nördlich der Provinz
liegt.
Diese
kleine Stadt ist eine der malerischsten Orte der Provinz.
Im typischen „weißen“ Baustil präsentiert sich Mojácar
auf einem Hügel gelegen mit zahlreichen engen
Gassen und Treppenaufstiegen. Von hier aus hat man einen
hervorragenden Ausblick auf die umliegende Umgebung und
das nur zwei Kilometer entfernte
Meer. Sehenswert ist der „El Torreón“, „El Arco de
Luciana“, die Ruine des Schlosses von Mojácar, „la Hermita
de Nuestra Señora de los Dolores“ und die Kirche Santa
Maria.
Die
Mojácar Playa ist die an der Küste gelegene Verlängerung
der Ortschaft, die sich entlang eines etwa 20 km langen
Strandes bis zum Nachbardorf Garrucha erstreckt. An der
Strandpromenade befinden sich zahlreiche Hotels, Geschäfte
und Restaurants mit internationaler
Küche.
Landschaften und Naturparks
Nebst
der spektakulären Schönheit des Cabo
de Gata – Níjar Naturparks, sind die Bergketten von
Gádor, Almahilla und Filabres noch hervorzuheben.
Zwischen letzteren beiden befindet sich die Wüste von Tabernas,
eine in Spanien einmalige Landschaft.
Auf dem Weg nach Sorbas verbindet sich die Wüste mit der
Felsenlandschaft „Karst
in Yesos“.
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Ruhiges Fischerdorf am Fuße einer schwarzen
Lavaformation inn der Nähe der Bucht „Cala de San Pedro“.
Los Millares
Archäologischer
Fundort einer Beerdigungsstätte aus der Kupfer-Zeit (2 700
v.Chr.)
Níjar
Eine jener
typischen „weißen“ Ortschaften vor den Toren des
Naturparks. Sie ist bekannt für ihr vielfältiges Angebot an
regionalem Kunsthandwerk(Keramik, Teppiche) und ihre im
Originalzustand erhaltenen Altstadtviertel „El Portillo“ und
„La Atalaya“, sowie die Mudejar Kirche.
Tabernas
In der
gleichnamigen Wüste gelegen, wird diese verschlafene Stadt mit
ihren würfelartigen weißen Gebäuden von der Ruine einer Maurischen
Alcazabar überragt. Diese mittelalterliche Festung
spielte eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung des Königreichs
Granada bis es endgültig im Jahre 1489 von den katholischen
Monarchen zurückerobert wurde. Sehenswert ist die
Gemeindekirche und das Hospiz „Nuestra Senora de las
Angustias“. Aufgrund der verblüffenden Ähnlichkeit der örtlichen
Wüstenlandschaft mit der des „Wilden Westens“, wurde die
Gegend oft von Hollywood als Filmkulisse benutzt. Die eigens für
die Dreharbeiten konstruierten Western-Dörfer namens „Mini
Hollywood“ und „Western Hollywood“ sind beliebte
Ausflugsziele für Kinder aller Altersgruppen.
Diese Kleinstadt
bietet einen abenteuerlichen Anblick, da ihre weißen Häuser am
Rande einer Schlucht gruppiert sind. Nebst einer vielfältigen
Auswahl an keramischen Produkten, ist Sorbas bekannt für seine
vielen umliegenden Höhlenformationen, die „Karst en Yesos“,
die von Geologen der gesamten Welt besucht werden.
Ehemaliges
Fischerdorf mit einem 16 km langen Strand. Sehenswert sind
u.a. das Schloß von San Andrés, der „Torre Vigia del
Rayo“, der „Torre de Mesa Roldan“, die „Casa Fuente“
und die „Casa del Laberinto“. In der Nähe befinden sich
ferner abgelegene Strände, wie die „Playa de los Muertos“,
die einen Besuch wert sind. Die Küstenstraße von Carboneras
nach Mojácar ist von besonderer Schönheit und bietet
atembebaubende Ausblicke auf Strand und Meer.
Dieses kleine
Fischerdorf verdankt seine Schönheit einem besonders ruhigem
und malerischen Strand inmitten von steilen Felsformationen.
.Die
Region Alpujarra
Diese
Gegend, die sich von Granada bis Almería erstreckt, ist von
besonderer landschaftlicher Schönheit. Es umfaßt die Gebiete
zwischen der Sierra Nevada und der Sierra Gador und folgt dem
Lauf des Flusses Andarax. Es ist das Gebiet, in dem sich die
Mauren nach dem
Fall Granadas versteckten. In Laujar de Andarax, der Hauptstadt
von Alpujarra Almeriense befindet sich das Grab jenes Maurenkönigs
Boabdil, der 1492 Grenada an die Christen
verlor. Einer alten Legende zufolge war der erste Bewohner
Alpujarras Tubal, ein Enkel Noahs, der aus Armenien hierher kam.
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